Erstmal:
ICH BIN IN TOGO UND MIR GEHT ES GUT!
Ich will mich nur kurz mal melden, um dies Neuigkeit unter eventuell Besorgten zu verbreiten.
Nachdem ich am Dienstag und Mittwoch noch im Pack- „und-die-letzten-Dinge-nur-nochmal-kurz-einkaufen-Stress“ war, kamen an meinem letzten Abend noch Birgit, Eugenia und Johanna zu Besuch. Später sind noch Atti und Annika, natürlich Christian und meine Mama da gewesen und haben zusammen gegessen. Nach einer tränenreichen und sehr traurigen Verabschiedung bin ich dann Donnerstag Morgen mit den neun anderen Freiwilligen vom SCI ins Flugzeug nach Paris gestiegen und von dort dann weiter nach Lomé. Es war ein sehr ruhiger Flug in die „nur“ knapp 4800km entfernte Hauptstadt in Togo (also nur 25Euro extra Flug-Steuer für eventuelle Besucher;). Nach dem Ausstieg kam der erwartete sprichwörtliche Schlag ins Gesicht: 27grad, geschätzte 80Prozent Luftfeuchtigkeit waren für acht Uhr abends schon mal ein Schock. Man wurde ja vorbereitet, aber erleben ist da ja schon was anderes.
Am Flughafen wurden wir von ASTOVOT (unserer Partnerorganisation) abgeholt. Ach ja, zum Thema abgeholt: wir waren 20 Leute (16 deutsche Freiwillige mit viel zu viel Gepäck und vier Betreuer) und wir passten alle in einen Minibus mit dem Gepäck 2meter über dem Dach gestapelt.
Wir sind gerade in einem Kindergarten untergebracht, schlafen zu acht in einem Zimmer auf Strohmatten. ich habe netterweise von Jakob, mit dem ich später ins Projekt in mein Dorf komme, eine Isomatte bekommen, damit ich nicht mit eine Hüftdeformation aus diesen fünf Tagen in Lomé rauskomme. Ansonsten: die Leute sind sehr, sehr nett, mein Moskitonetz ist ein riesengroßer Palast, Duschen mit Eimer und Napf zum überspülen ist eigentlich ganz angenehm, mein deutsches Handy funktioniert (zwar saumäßig teuer), wir haben Strom, also erstmal ist alles ganz gut. Nur das Französisch kommt mir noch vor wie aus einer anderen Welt
Heute bekommen wir unser Arbeitsvisum und besorgen uns hoffentlich die togolesischen Sim-Karten.
Ich melde mich bald wieder, dann vielleicht organisierter;) Ich danke allen, die gestern so fest an mich gedacht haben. Es war sehr schwierig zu gehen, aber jetzt bin ich da, vermisse viele schon jetzt sehr, aber ich versuche mich hier einzufinden. Ich lasse von mir hören.
Bis Bald,
mit den besten Grüßen aus Togo,
Sabrina
Liebe Sabrina,
AntwortenLöschenich finde du machst das alles toll. Ich bin sehr stolz auf dich und auch ein wenig neidisch auf all die vielen Erlebnisse die du hast.
Ich freue mich auf all die neuen Nachrichten, die in Zukunft von Togo ins good old germany kommen werden.
Dickes Umärmel von der Gnomi
So, Brudi hat nun auch wieder Internetanschluss :) Jetzt will ich aber auch jeden Tag etwas lesen ;-)
AntwortenLöschenViele Grüße nach Togo vom Atti
schreib mehr aus deinem Leben in Togo meine allerliebste Moskitonetznachbarin. Freu mich auf die Zeit mit dir...
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